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Meldung vom 22-10/2019
Tag(e) der Jungen Briefmarkenfreunde 2019 in Salzwedel

Am 7. Sep­tember war es dann so­weit. Nachdem die Aus­stel­lung auf­ge­baut war, das Par­ty­zelt draußen stand und der In­fo­tisch her­ge­richtet war, läu­teten die Glo­cken der Salz­we­deler Ka­tha­ri­nen­kirche zur Er­öff­nungs­ver­an­stal­tung. Der Landrat des Alt­mark­kreises Salz­wedel, Mi­chael Ziche, ließ es sich nicht nehmen, für die Ver­an­stal­tung die Schirm­herr­schaft zu über­nehmen und somit auch die Er­öff­nungs­rede zu halten. Gruß­worte wurden an diesem Tag auch von dem Orts­bür­ger­meister von Pret­zier und von Claus-​Dieter Matzner, einer der beiden Vor­sit­zenden des Ver­eins zur För­de­rung der Phi­la­telie und Post­ge­schichte e.V.g. aus Mag­de­burg, ge­spro­chen. Ro­land Stauf, der Sohn des Gra­fi­kers, konnte bei der Ver­an­stal­tung leider nicht dabei sein, hatte der Ju­gend­gruppe aber einen Brief ge­schrieben, den Carmen Kauff­mann, Ju­gend­grup­pen­lei­terin der Jungen Brief­marken­freunde Pret­zier, dann vorlas. Span­nend wurde es, als die 21-​jährige Saskia Bucz­kowski, die seit 13 Jahren Mit­glied in der Ju­gend­gruppe ist, einen Rück­blick auf die Ge­schichte der Gruppe gab. Das Pu­blikum hatte leuch­tende Ge­sichter, als sie mit viel Be­geis­te­rung über die Ju­gend­ar­beit be­rich­tete. Wäh­rend der Er­öff­nungs­ver­an­stal­tung er­hielt der Orts­bür­ger­meister für seine 30-​jährige Un­ter­stüt­zung die Eh­ren­mit­glied­schaft in der Gruppe, die beiden wich­tigsten Helfer ein of­fi­zi­elles Dan­ke­schön in Form einer Ur­kunde und auch zwei Kinder der Gruppe, Mika Hein und Paul Heinecke er­hielten vor Ort eine Ur­kunde als Dan­ke­schön für Ihre In­itia­tive in der Grup­pen­ar­beit, denn was wäre eine Ju­gend­gruppe ohne die Ju­gend­li­chen. Mu­si­ka­lisch um­rahmt wurde die Ver­an­stal­tung von Mi­chael Be­n­ecke. Der 19-​jährige Or­ga­nist hatte be­reits vor 4 Jahren bei der Deut­schen Mann­schafts­meis­ter­schaft in Salz­wedel für Be­geis­te­rung ge­sorgt.

Nach der fei­er­li­chen Er­öff­nung hatten die Be­su­cher die Mög­lich­keit, sich die Aus­stel­lung an­zu­schauen, was auch reich­lich ge­nutzt wurde. Fach­kun­dige Ge­spräche un­ter­ein­ander und mit der ört­li­chen und über­ört­li­chen Presse wurden ge­führt. Der Stolz der Or­ga­ni­sa­toren und Mit­ge­stalter der Aus­stel­lung stand den Be­tei­ligten förm­lich ins Ge­sicht ge­schrieben. An einem In­fo­stand wurden be­reits am Samstag die Son­der­um­schläge an­ge­boten, die von der Künst­lerin Ines Kah­rens ge­staltet worden sind. Auch das Be­gleit­heft zur Aus­stel­lung konnte man am In­fo­stand er­werben. Das Be­gleit­heft war im Vor­feld der Ver­an­stal­tung ebenso mit viel Herz­blut ge­staltet worden wie die Aus­stel­lung selbst. Wie immer bei allen Ver­an­stal­tungen zum TdJB dabei waren wieder un­sere be­liebten Brief­mar­ken­plansch­be­cken, gut ge­füllt durch reich­liche Brief­mar­ken­spenden der ört­li­chen Firmen und di­versen Pri­vat­per­sonen. Durch die Un­ter­stüt­zung des Mag­de­burger Ver­eins gab es auch wieder die Mög­lich­keit für in­ter­es­sierte Gäste, sich fach­kundig über den Wert ihrer Brief­mar­ken­samm­lung be­raten zu lassen. Eine kom­pe­tente Be­ra­tung ist für uns sehr wichtig, so dass die In­ter­es­senten eine rea­lis­ti­sche Vor­stel­lung über den Wert ihrer Samm­lung haben. Manchmal schenken uns die Rat­su­chenden auch ihre Samm­lungen, die wir gern in un­sere Be­stände auf­nehmen, denn die Kinder und Ju­gend­li­chen freuen sich immer über neues Ma­te­rial, das sie ent­spre­chend ihres Sam­mel­ge­bietes durch­stö­bern können.

Als um 18.00 Uhr die Ka­tha­ri­nen­kirche ab­ge­schlossen wurde, war der Tag für das Or­ga­ni­sa­ti­ons­team und Gäste noch nicht vorbei. Die Ju­gend­gruppe hatte eine Füh­rung in der Salz­we­deler Ma­ri­en­kirche or­ga­ni­siert. Pfar­rerin An­nette von Biela führte die Be­su­cher durch die Kirche und er­klärte an­schau­lich die Bau­ab­schnitte der ver­schie­denen Epo­chen. Hoch­in­ter­es­sant fanden die Teil­nehmer auch den drei­tei­ligen Holz­schnitz­altar im Chor­raum. Pfar­rerin von Bielas Er­läu­te­rungen zu den ein­zelnen Fel­dern des Al­tars fanden die Be­su­cher be­son­ders be­ein­dru­ckend. Das An­gebot eines be­son­deren kul­tu­rellen High­lights zum Ende des ersten Tages des TdJB wird langsam zur Tra­di­tion, ge­nauso wie das ge­mein­same Abend­essen im An­schluss. In ge­müt­li­cher Runde wurde nun im Hotel „An der Warthe“, gleich ge­gen­über des Mär­chen­parks zu einem Büffet ein­ge­laden. Der Ver­treter der Süd­deut­schen Zei­tung, der wäh­rend der ge­samten Ver­an­stal­tung dabei war, über­nach­tete wie die Helfer aus Mag­de­burg eben­falls in diesem Hotel. Somit wurde er kur­zer­hand von den Brief­mar­ken­freunden ein­ge­laden, an der Füh­rung in der Ma­ri­en­kirche und dem ge­mein­samen Abend­essen teil­zu­nehmen, was er auch gern in An­spruch nahm.

Am nächsten Morgen waren dann alle wieder pünkt­lich in der Ka­tha­ri­nen­kirche, denn das mo­bile Son­der­postamt des Erlebnis-​Briefmarken-​Teams aus Ham­burg wurde auf­ge­baut und so­fort mit reich­lich Ar­beit ver­sorgt. Hier konnte man nun bis zum Ende der Ver­an­stal­tung den tollen Salz­we­deler Son­der­stempel mit dem Fle­der­maus­motiv und die pas­senden Brief­marken er­halten. Somit war wieder ein Postamt in Salz­wedel offen, wie der Landrat in seiner Rede am Samstag be­reits er­wähnte. Ein Händler brei­tete sein An­gebot aus und auch der Mag­de­burger Verein hatte ei­niges an Ma­te­rial zum Stö­bern dabei. Nachdem alles auf­ge­baut war, be­gann in der Ka­tha­ri­nen­kirche der Got­tes­dienst, der sich spe­ziell mit dem Thema „Post und Brief­marken“ be­schäf­tigte. Pas­send zum TdJB hatten Pfarrer Dr. Mat­thias Friske und Ge­mein­de­päd­agogin Holle Huygen-​Thurn einen kurz­wei­ligen Dialog vor­be­reitet, der bei den Got­tes­dienst­be­su­chern für Be­geis­te­rung sorgte. Nach dem Got­tes­dienst gab es zum ge­wohnten Kir­chen­kaffee le­ckeren Ku­chen und Brat­wurst vom Grill. Als dann auch noch eine his­to­ri­sche Post­kut­sche vor­fuhr, gab es für die Be­su­cher kein Halten mehr. Jeder wollte eine Runde mit der Kut­sche durch die Straßen Salz­we­dels fahren. Die Ju­gend­gruppe aus Rep­pens­tedt war mit ihrem Grup­pen­leiter und zwei Ju­gend­li­chen ge­kommen um, wie sie sagten „über den Tel­ler­rand zu schauen“. Kur­zer­hand wurden die beiden Ju­gend­li­chen mit­ge­nommen zu einer Be­sich­ti­gung des Turms der La­tein­schule und der Ka­tha­ri­nen­kirche, der für die Be­su­cher auf­grund des gleich­zeitig statt­fin­denden Tages des of­fenen Denk­mals statt­fand. Be­son­ders toll fanden die Teil­nehmer die Er­läu­te­rungen von Jürgen Tobel, Pfarr­amts­se­kretär der Kir­chen­ge­meinde. Die Kinder durften ab­wech­selnd das Uhr­werk der his­to­ri­schen Turmuhr auf­ziehen, was für sie ein ein­ma­liges Er­lebnis war und von dem sie si­cher noch lange er­zählen werden.

Viele Gäste aus nah und fern waren am Sonntag zu Gast und überall hörte man lo­bende Worte über die ge­lun­gene Ver­an­stal­tung. Die ört­li­chen Ta­ges­zei­tungen be­rich­teten po­sitiv in großen Ar­ti­keln über das für die Han­se­stadt Salz­wedel be­son­dere Er­eignis. Der er­sehnte Ar­tikel in der Süd­deut­schen Zei­tung hin­gegen sorgte bei den Brief­mar­ken­samm­lern für ge­mischte Re­ak­tionen. Ge­wünscht hatten sich die Ju­gend­li­chen einen tollen Ar­tikel über ihr Hobby, in dem vor allem die Aus­stel­lung er­wähnt wird. Von der Aus­stel­lung stand aber in dem um­fang­rei­chen Werk kein ein­ziges Wort.

Wir danken allen treuen Freunden, Hel­fern und Spon­soren für die tolle Un­ter­stüt­zung und der Kir­chen­ge­meinde St. Ka­tha­rinen für das Zur­ver­fü­gung­stellen der Kirche als Ver­an­stal­tungs­raum. Die beiden Tage werden allen Be­tei­ligten in guter Er­in­ne­rung bleiben.


Weitere Meldungen aus dem Landesring Sachsen-Anhalt

Nachösterlicher Tauschtag in Pretzier
03-05/2018
An diesem son­nigen Samstag lud die Ju­gend­gruppe „Junge Brief­marken­freunde Pret­zier“ zu sich ein. Aus Berlin, Mag­de­burg, Lüchow (Wend­land) sowie aus der nä­heren Um­ge­bung kamen die Gäste und Mit­glieder an­ge­reist. Von 10 bis 16 Uhr wurde es keinem lang­weilig. Es gab viel zu staunen und zu sehen. Es kam na­tür­lich wie immer zu Fach­ge­sprä­chen und kri­tisch prü­fenden Bli­cken. Jede Frage wurde be­reit­willig be­ant­wortet und manchmal witzig un­ter­legt.

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